Tattoo-Pflege - Schönheit für die Ewigkeit

Tattoos sind gerade in der heutigen Zeit wieder sehr in Mode, doch nicht jedes Tattoo bleibt auf Dauer gut aussehend. Verblassen oder Narbenbildung sind die häufigsten Ursachen dafür, dass Tattoos nicht richtig gepflegt wurden. Besonders während der Abheilzeit ist die richtige Pflege unabdingbar.

Ein frisches Tattoo wird noch im Studio vom Tätowierer mit einem provisorischen Verband oder einer Kompresse versorgt (viele Tätowierer greifen hierbei auch zu einer einfachen Folie, was den gleichen Effekt bewirkt). Dies ist wichtig, damit vorerst weder Luft noch Dreck an die Tätowierung kommen können, denn eine frische Tätowierung ist nichts anderes als eine Wunde, die zunächst versorgt werden muss. Unter dem Verband hat die Wunde schließlich etwas Zeit, sich ohne äußere Einflüsse von Innen zu schließen und das entstehende Wundwasser heraus zu drücken.
Nach ein paar Stunden nimmt man den Verband ab und reinigt die Tätowierung vorsichtig mit lauwarmem Wasser und parfümfreier Seife. Zum Abtrocknen der Haut verwendet man am besten ein feines, fusselfreies Tuch und tupft damit die Stelle vorsichtig ab. Anschließend darf eingecremt werden. Über den gesamten Bereich der Tätowierung gibt man eine dünne Schicht Wund- und Heilsalbe. Die Creme sollte dabei nicht einmassiert werden, sondern sichtbar über dem Tattoo liegen. Sobald man merkt, dass sie eingezogen ist, wird erneut eingecremt und das möglichst häufig. Sollte sich nochmals Wundwasser bilden, den Vorgang mit dem vorsichtigen Abwaschen öfters wiederholen und das Cremen danach nicht vergessen.

Duschen ist kein Problem, baden sollte man jedoch besser während der ersten Woche vermeiden, da das Tattoo sonst zu sehr aufgeweicht werden könnte und dies den Farbverlauf der noch frischen Tätowierung beeinflussen könnte. Vorsichtig sollte man sein, wenn man eine Hautglättung vornehmen lässt. Bei einigen Methoden können Tattoos in Mitleidenschaft gezogen werden.
Bereits nach wenigen Tagen beginnt die Haut über dem Tattoo zu heilen und bildet eine Schorfschicht aus. Sehr wichtig ist, dass nicht gekratzt wird oder irgendwie sonst versucht wird, diese Schicht zu entfernen, da hierdurch möglicherweise Farbpigmente aus der Tätowierung entfernt werden könnten. Weiterhin sollte natürlich mehrmals täglich eingecremt werden, um ein Austrocknen der Hautpartie zu vermeiden. Alternativ zur Wund- und Heilsalbe kann ab hier auch zu Vaseline gegriffen werden, da sie sehr fetthaltig ist und die Haut somit länger "feucht" hält. Der Schorf beginnt sich nach ca. einer Woche schließlich von der Haut zu lösen, die sich dann wie bei einem Sonnenbrand langsam abschält. Die sich darunter befindliche neue Haut sollte auch in der Anfangszeit noch ab und zu mit Vaseline eingecremt werden. Auch auf Sonnenbäder (insbesondere Sonnenbank), Schwimmbäder oder Sauna sollte in den ersten 4 Wochen verzichtet werden, da die Haut zu diesem Zeitpunkt noch sehr empfindlich ist und diese Faktoren das Tattoo negativ beeinflussen können.
Auch nach dem ersten Monat sollte das Tattoo weiterhin umsorgt werden. Gelegentliches Eincremen mit einer fetthaltigen Creme oder Bodylotion schaden nicht und auch bei längeren Sonnenbädern sollte über dem Tattoo ein höherer Sonnenschutzfaktor verwendet werden, da die Sonne das Tattoo durchaus ausbleichen könnte.
Letztendlich gilt: Wer sich von Anfang an um sein Tattoo kümmert, bei dem sieht es auch nach 30 Jahren noch genauso schön aus wie am ersten Tag!

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